Neuigkeiten

02.11.2021 Medienbruchfreie Leitungsanfragen im Großraum Bautzen

Seit Oktober 2021 sind die für die Abwasseranlagen (Sammelkanäle, Pumpwerke, Druckleitungen etc.) zuständigen Entsorgungsunternehmen im Großraum Bautzen über eine standardisierte Schnittstelle direkt an das infrest Leitungsauskunftsportal angebunden. Die über das infrest Portal für das Netzgebiet der Abwasserbeseitigung Bautzen (Stadtgebiet Bautzen) sowie dem Abwasserzweckverband Bautzen (als Teilverband zuständig für die Überleitungen, nicht Ortsnetze, der Gemeinden Kubschütz, Großpostwitz, Obergurig, Göda und Doberschau-Gaußig) eingehenden Anfragen werden zukünftig direkt in das von den Betreibern genutzte IT-System "Leitungsauskunft über Internet“ (LAI) weitergeleitet.

Durch die medienbruchfreie Übertragung ins LAI können die Verantwortlichen die eingehenden Anfragen ohne Pflegeaufwand direkt bearbeiten und beauskunften. Neben der Schnittstelle zum LAI bietet die infrest den Infrastrukturbetreibern deutschlandweit eine Vielzahl weiterer Schnittstellen, die den Unternehmen eine kostenfreie Anbindung und automatische Datenübernahme in ihre IT-Systeme ermöglicht.

15.09.2021 Besuch des Brandenburgischen Wirtschaftsministers Jörg Steinbach

Mit über 7.400 MW installierter Gesamtleistung nimmt Brandenburg bei Windenergieanlagen deutschlandweit den zweiten Platz ein. Entsprechend hoch steht das Thema auf der politischen Agenda. Der Brandenburgische Wirtschaftsminister Jörg Steinbach besuchte gestern die Husum Wind und informierte sich am Stand der infrest über unsere innovativen Lösungen und Dienstleistungen für Unternehmen aus dem Bereich der Erneuerbaren Energie.

16.08.2021 infrest Leitungsauskunft als Komplettservice

Bei der Planung und vor Beginn von Tiefbauarbeiten ist das Einholen von Leitungsaus­künften bei Netzbetreibern, Stadtwerken, Ver- und Entsorgungsunternehmen sowie anderen Trägern öffentlicher Belange (TöB) notwendig, um sich gegen mögliche Schadensersatzforderungen bei etwaigen Leitungsbeschädigungen abzusichern. Als zentrale Anlaufstelle ermöglicht das webbasierte infrest Leitungsauskunftsportal Bauausführenden, Planern, den öffentlichen Verwaltungen und Netzbetreibern bundesweit unkompliziert Leitungsanfragen zu stellen. Durch die gebündelte Beteiligung der TöB statt der bisher üblichen Einzelanfragen spart das infrest Leitungsauskunftsportal den Anfragenden erheblich Zeit und Kosten ein. Einmalnutzern und Unternehmen, die sich auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren wollen und ihre Personalressourcen projektgebunden einsetzen möchten, bietet die infrest ab September 2021 auch einen Komplettservice zur Einholung von Leitungsauskünften bei den von der Maßnahme betroffenen TöB.

„Unser Komplettservice richtet sich sowohl an private Bauherren, die sich als Einmalnutzer nicht intensiver mit dem komplexen Thema Leitungsanfrage beschäftigen wollen, sowie an Unternehmen, die ihre knappen Personalressourcen projektbezogen einsetzen möchten. Sie können durch das Outsourcen des kompletten Prozesses ihre Kapazitäten nachhaltig entlasten,“ so infrest-Geschäftsführer Jürgen Besler. Neben privaten Bauherren, Bauunternehmen und Planungsbüros sowie kleineren/mittelgroßen Stadtwerken und Kommunen gehören auch Projektentwickler und Anlagenbetreiber im Bereich Erneuerbarer Energie zur Zielgruppe des neuen Angebots.

Große Zeitersparnis

Die Handhabung ist denkbar einfach: Nach der Hinterlegung der Kontaktdaten im Leitungsauskunftsportal werden im ersten Schritt die Ortsangaben zum Standort der geplanten Baumaßnahme mittels Zeichnens eines (Multi-) Polygons erfasst. Wird im zweiten Schritt bei der Art der Anfrage „Leitungsauskunft“ oder „Antrag auf Schachtschein“ ausgewählt, kann der Nutzer den Komplettservice nach weiteren Angaben direkt beauftragen. Experten übernehmen dann im Auftrag der infrest die komplette Abwicklung der Leitungsanfrage und stellen dem Auftraggeber alle Antworten gebündelt zur Verfügung.

Insgesamt sind zurzeit deutschlandweit knapp 11.000 TöB im infrest Portal hinterlegt, aus denen abhängig vom Standort der Maßnahme die betroffenen Infrastrukturbetreiber ausgewählt werden. Im Rahmen des Komplettservice halten die Experten über das infrest Portal Kontakt zu den angefragten Stellen, behalten die Zeitvorgaben im Blick und sorgen für eine zeitnahe Bearbeitung der gestellten Anfragen. Die erteilten Auskünfte werden den Anfragenden dann gebündelt zum Download zur Verfügung gestellt. Die Zeitersparnis durch die Nutzung des Komplettservice liegt nach Erfahrung der infrest im Durchschnitt bei 10 Stunden. Die Kosten für eine zentralisierte Leitungsanfrage beträgt als Komplettservice 145 €. Bei der zusätzlichen Anforderung der Planunterlagen von Netzbetreibern, die nur über andere Metasystemportale Auskünfte erteilen, erhöht sich der Preis im Komplettservice Plus auf 440 €.

 

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28.07.2021 infrest startet Tests zu digitalen Erlaubnisverfahren

Die infrest startet im August 2021 gemeinsam mit der Berliner Bauwirtschaft ihre Tests zum Ausbau der digitalen Erlaubnisverfahren. Die Fachgruppe Tiefbau der FG Bau wird die Einführung der Verkehrsrechtlichen Anordnung (VRAO) als neues digitales Erlaubnisverfahren in Tests mit der Berliner Verwaltung begleiten. Die verkehrsrechtliche Anordnung verpflichtet die Bauherren bzw. die vom Bauherrn bevollmächtigte Baufirma, vor der Einrichtung von Baustellen auf dem öffentlichen Straßenland (Lagerung von Baumaterialien, Container, Bauequipment, Aushub etc.) eine Anordnung nach der Sondernutzungserlaubnis bei der Straßenverkehrsbehörde zu beantragen. 

Die Tests beginnen in der KW 31. Ausgewählte Tester*innen, die das infrest Leitungsauskunftsportal bereits kennen und nutzen, werden dann im zweiwöchigen Testzeitraum die Bearbeitung des neu hinterlegten Verfahrens im infrest Leitungsauskunftsportal im Echtzeitbetrieb auf Herz und Nieren prüfen. Zu Beginn der produktiven Nutzung wird die infrest mehrere Web-Seminare veranstalten, um die Nutzer*innen zu schulen. 

Bereits jetzt werden in Berlin das Genehmigungsverfahren zur Zustimmung laut Telekommunikationsgesetz (TKG) sowie die Genehmigung zur Sondernutzung laut Berliner Straßengesetz (BerlStrG) über das infrest Leitungsauskunftsportal abgewickelt.

14.07.2021 infrest Leitungsauskunftsportal weiter auf Wachstumskurs

Seit der Gründung im Jahr 2010 hat sich das infrest Leitungsauskunftsportal zum deutschlandweit führenden Metasystemportal zum Einholen von Leitungsauskünften entwickelt. Inzwischen sind rund 11.000 Netz- und Infrastrukturbetreiber aus allen Sparten (Strom, Gas, Wärme, (Ab-) Wasser, erneuerbare Energie sowie Telekommunikation, Bahn, ÖPNV etc.) im Portal hinterlegt und bieten den Anfragenden deutschlandweit eine bestmögliche Abdeckung. Eine Servicequalität, die von immer mehr Unternehmen der Bau- und Versorgungswirtschaft geschätzt wird. So wurden allein im ersten Halbjahr 2021 insgesamt 392.000 Leitungsanfragen und Meldungen an Infrastrukturbetreiber und andere Träger öffentlicher Belange über das Portal versendet, ein Plus von 31 % im Vergleich zum Vorjahr.

„Die positiven Zahlen des ersten Halbjahres 2021 zeigen, dass die Digitalisierung in der Bau- und Versorgungswirtschaft weiter an Fahrt aufnimmt und das infrest Leitungsauskunftsportal auch deutschlandweit stark wächst“, erläutert Jürgen Besler, Geschäftsführer der infrest. So haben sich die Anfragezahlen außerhalb des Kerngebiets in den vergangenen sechs Monaten um 105% erhöht. Immer mehr Kunden aus dem privaten und gewerblichen Bereich haben die Dienste des Online-Portals erstmalig bzw. einmalig für eine private Leitungsanfrage in Anspruch genommen. Auch die Zahl der Unternehmen und Privatnutzer, die das Online Portal zum ersten Mal bzw. einmalig für eine private Leitungsanfrage nutzen, wuchs deutlich. Die Zahl der Einmalnutzer stieg im 1. Halbjahr um 41% und die Zahl der registrierten Unternehmen, die regelmäßig Leitungsanfrage über das Portal verschicken, erhöhte sich seit Jahresbeginn ebenfalls deutlich.

 

Kontinuierliche Optimierung

„Dank der intensiven Recherchen unserer Mitarbeiter*innen bieten wir deutschlandweit eine extrem hohe Abdeckung der Netzbereiche sowie aller weiteren Träger öffentlicher Belange. Deshalb können wir eine sehr hohe Qualität der über unser Portal gestellten Leitungsanfragen gewährleisten“, so Jürgen Besler weiter. So stieg die Anzahl der erreichbaren Träger öffentlicher Belange in den vergangenen 1,5 Jahren um fast 52 % auf knapp 11.000.

Um die Bedienung des infrest Leitungsauskunftsportal zu vereinfachen, hat das Unternehmen in den vergangenen Monaten seinen Internetauftritt überarbeitet und die Anmeldeprozesse im Internet optimiert. Privatnutzer und Unternehmen, die das Portal regelmäßig nutzen wollen, finden jetzt noch einfacher alle notwendigen Informationen, um ihre Leitungsanfragen zentral über das Portal abzuwickeln. Zusätzlich wurde das infrest Leitungsauskunftsportal um eine deutschlandweite Übersicht zu den Geo-Portalen der Bundesländer erweitert, über die Anfragende bei Bedarf direkt die Katasterbezeichnungen zum Standort ihrer Baumaßnahme ermitteln können.

21.06.2021 infrest ermöglicht Recherche von Katasterbezeichnungen

Einige Netzbetreiber und öffentliche Verwaltungen arbeiten bei der Identifizierung von Liegenschaften oder bei Leitungsanfragen mit den Katasterbezeichnungen Gemarkung, Flur und Flurstück. Die infrest bietet den Nutzern ihres bundesweiten Leitungsauskunftsportal jetzt eine Übersicht zu den Geo-Portalen der Bundesländer, wo sie bei Bedarf direkt die Katasterbezeichnungen zum Standort ihrer Baumaßnahme ermitteln können. „Mit rund 11.000 hinterlegten Infrastrukturbetreibern und Trägern öffentlicher Belange ist das infrest Leitungsauskunftsportal nicht nur das größte spartenübergreifende Metasuchportal für Leitungs- und Planauskünfte in Deutschland, sondern wir wollen auch die Prozesse besonders nutzerfreundlich gestalten und einen umfassenden Service bieten,“ so Jürgen Besler, Geschäftsführer der infrest – Infrastruktur eStrasse. Im Rahmen dieser Aktivitäten wurden bereits im Frühjahr die Anmeldeprozesse und Erläuterungen zur Nutzung des infrest Leitungsauskunftsportal im Internet optimiert, um die Portalnutzung einfacher zu gestalten.

01.06.2021 Umwelt- und ressourcenschonende Geschäftsprozesse

Papierlose Leitungsanfragen über infrest Leitungsauskunftsportal

Umwelt- und ressourcenschonende Geschäftsprozesse gewinnen in Zeiten des Klimawandels immer mehr an Bedeutung. Schon seit der Unternehmensgründung vor mehr als zehn Jahren setzt die infrest -Infrastruktur eStrasse GmbH mit ihren webbasierten IT-Lösungen zum digitalen Baustellenmanagement konsequent auf papierlose Prozesse. So werden sämtliche über das infrest Leitungsauskunftsportal deutschlandweit gestellten Leitungsanfragen papierlos an alle Infrastrukturbetreiber und Träger öffentlicher Belange verschickt und digital im Portal archiviert. Um auch den eigenen CO2-Fußabdruck weiter zu minimieren und einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, beteiligt sich die infrest im Jahr 2021 an zwei „Baumspenden Aktionen“ in Berlin und Brandenburg.

 

Durch den Einsatz des infrest Leitungsauskunftsportal beim Stellen und Bearbeiten von Leitungsanfragen können die Bauausführenden, Planer sowie die öffentliche Verwaltung und Netzbetreiber einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Denn aus Sicht des Klimaschutzes bieten die rein digitale Bearbeitung und der Versand von Leitungsanfragen erhebliche Vorteile. Seit Einführung des infrest Portals im Jahr 2010 hat sich allein bei der NBB Netzgesellschaft Berlin Brandenburg mbH & Co. KG als Berliner und Brandenburger Verteilnetzbetreiber die Anzahl der Anfragen von 16.000 auf ca. 33.000 im Jahre 2020 erhöht. Der Anteil der digital eingehenden Anfragen wurde dabei auf mittlerweile 97% gesteigert. Die NBB Netzgesellschaft Berlin Brandenburg hat so nach eigenen Berechnungen in den vergangenen acht Jahren den Druck und Versand von rund 2 Mio. Seiten Papier eingespart. Neben den Ersparnissen bei Druck-, Papier- und Portokosten werden nach Schätzung der infrest allein durch die digitale Bereitstellung der Leitungsanfragen rund 50% weniger CO2 verbraucht als beim postalischen Versand.

 

Beitrag zur nachhaltigen Klimaverbesserung

Doch die infrest bietet nicht nur ihren Portalnutzern klimafreundliche Geschäftsprozesse, sondern schreibt das Thema Klima- und Ressourcenschutz auch unternehmensintern groß. „Wir setzen auch intern auf papierlose Prozesse und legen großen Wert auf Nachhaltigkeit,“ so infrest Geschäftsführer-Jürgen Besler. Um den trotz allem verbleibenden eigenen CO2-Fußabdruck weiter zu verringern, engagiert sich das in Berlin ansässige Unternehmen im Jahr 2021 in zwei regionalen Umweltprojekten. So unterstützt die infrest ein Walderneuerungs-Projekt nahe dem brandenburgischen Trebbin. Im Rahmen des Projekts werden Neuanpflanzungen robuster Baumarten vorgenommen, durch die u. a. die ökologische Vielfalt der brandenburgischen Waldbestände verbessert wird. In Berlin übernimmt die infrest zudem eine Baumpatenschaft für eine neugepflanzte Silberlinde, die im Rahmen des Projektes „Stadtbäume für Berlin“ in der Nähe des Unternehmens-Standortes am EUREF Campus in Berlin Schöneberg gepflanzt wurde. „Mit unseren Baumspenden in Berlin und Brandenburg wollen wir einen konkreten Beitrag zur nachhaltigen Klimaverbesserung in der Region leisten“, so Jürgen Besler abschließend.

18.05.2021 Leitungsverläufe in Arealnetzen

Oft geht das Wissen über den genauen Leitungsverlauf innerhalb von Arealnetzen beim (Weiter-) Verkauf oder der baulichen Umgestaltung der Flächen verloren. Das kann bei Tiefbauarbeiten im Zuge der Umnutzung der Areale und Gebäude zu großen Problemen führen. Der infrest Geschäftsführer Jürgen Besler beschreibt in einem Gespräch mit Jan Syre vom Verband Sicherer Tiefbau e.V., das im VHV Bauschadenbericht Tiefbau und Infrastruktur 2021 veröffentlicht worden ist, warum der Dokumentation der Leitungsverläufe in Arealnetzen besondere Beachtung geschenkt werden sollte. Die infrest bietet Arealnetzbetreibern eine Möglichkeit, die Leitungsverläufe auf ihren Flächen im infrest Leitungsauskunftsportal zu hinterlegen. Lesen Sie den Beitrag im nachfolgenden pdf Dokument.

Den kompletten VHV Bauschadensbericht Tiefbau und Infrastruktur 2021 können Sie hier kostenfrei herunterladen. https://www.vhv-bauexperten.de/vhvde/bauexperten/aktuelles/downloads/tiefbau

03.05.2021 Optimierung des infrest Leitungsauskunftsportal

Seit dem Start vor mehr als 10 Jahren haben sich die Nutzerzahlen des infrest Leitungsauskunftsportal kontinuierlich erhöht. Allein in den ersten vier Monaten dieses Jahres haben wir deutschlandweit mehr als 250.000 Anfragen und Meldungen an die im System hinterlegten Netzbetreiber und Träger öffentlicher Belange versendet!
Um den Anfrageprozess für unsere Nutzer noch einfacher zu gestalten, haben wir unsere Anmeldeprozesse im Internet optimiert. Einmalnutzer und Unternehmen, die unser Portal regelmäßig nutzen wollen, finden jetzt noch besser alle notwendigen Informationen, um ihre Leitungsanfragen zukünftig zentral über das infrest Leitungsauskunftsportal abzuwickeln.

25.03.2021 Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz sind uns wichtig!

Im Rahmen des Arbeitsschutzes und der Gesundheitsprävention werden die Computerarbeitsplätze der infrest Mitarbeiter zurzeit mit höhenverstellbaren Schreibtischen ausgestattet. Denn wechselnde Arbeitspositionen sind nicht nur der Gesundheit zuträglich, sondern fördern gleichzeitig auch die Konzentration und Leistungsfähigkeit.

Da sich unsere bisherigen Schreibtische noch in einem sehr guten Zustand befinden, haben wir eine sinnvolle Möglichkeit zur Nachnutzung gesucht. Gefunden haben wir diese dank eines Tipps unseres Schwesterunternehmens KKI beim Arbeiter Samariter Bund (ASB) in Falkensee. Hier kommen die Schreibtische zukünftig Schüler*innen zugute, die im Rahmen der Schooling Aktivitäten des ASB betreut werden. Eine Initiative, die wir besonders während der Corona Pandemie für sehr wichtig erachten und gerne mit unserer Sachspende unterstützen.

09.03.2021 Kundenbefragung zum infrest Leitungsauskunftsportal

Mit mehr als 640.000 versendeten Leitungsanfragen und Meldungen im vergangenen Jahr ist das infrest Leitungsauskunftsportal (LAP) das deutschlandweit führende Portal zur effizienten Einholung von Leitungsauskünften bei Netzbetreibern, Kommunen und Trägern öffentlicher Belange. Bereits zum neunten Mal führte die infrest Ende 2020 ihre jährliche Kundenbefragung durch, um die Zufriedenheit der Nutzer ihrer webbasierten Portallösung zu ermitteln. Ziel der Befragung ist es, eine umfassende Bewertung des Portals und der Dienstleistungen zu erhalten und mögliche Optimierungspotenziale zur Verbesserung der Lösung und des Service zu identifizieren und diese zeitnah umzusetzen.

 

Mehr als zehn Prozent der über 5.000 angeschriebenen Nutzer beteiligten sich an der Ende 2020 abgeschlossenen Kundenbefragung und lieferten wertvolle Hinweise zur weiteren Verbesserung der Lösung. Rund 90% der Befragten waren zufrieden mit der Nutzung des Portals, über das mit einer zentralen Anfrage Leitungsauskünfte bei allen hinterlegten Behörden und Infrastrukturbetreibern eingeholt werden, die vor Beginn von Planungs- und Tiefbauarbeiten angefragt werden. Besonders hervorgehoben wurde von den Nutzern die umfangreiche Funktionalität der Lösung, die hohe Zahl der im System hinterlegten Träger öffentlicher Belange (fast 11.000 TöB) sowie die gute Performance der webbasierten Software. Entsprechend hoch liegt die Weiterempfehlungsrate, nach der neun von zehn Nutzern das Portal uneingeschränkt weiterempfehlen würden.

 

Wachsende Komplexität und vielfältiger Service

Aus den Hinweisen der Nutzer konnten weitere Optimierungsmöglichkeiten bei der Bedienung des Leitungsauskunftsportals, dessen Funktionalitäten in den zehn Jahren seit der Entwicklung deutlich ausgebaut wurden, ermittelt werden. „Wir greifen die Hinweise unserer Nutzer natürlich auf und arbeiten kontinuierlich daran, die „user experience“ unserer Softwarelösung weiter zu optimieren,“ erklärt infrest Geschäftsführer Jürgen Besler. Auch zum Rückmeldeverhalten einiger TöBs gab es von den Nutzern Anmerkungen. Ein Punkt, auf den die infrest als Portalbetreiber, der die Leitungsanfragen umgehend an alle im System hinterlegten TöB verschickt, leider keinen Einfluss hat. „Das Antwortverhalten der angefragten Behörden und Infrastrukturbetreiber hängt nach unserer Erfahrung stark vom Digitalisierungsgrad und den personellen Ressourcen der angefragten Stellen ab,“ so Jürgen Besler weiter. Unternehmen mit medienbruchfreien und voll digitalisierten Prozessen wie beispielsweise einige Netzbetreiber in Berlin erteilen oft schon innerhalb eines Arbeitstages ihre Leitungsauskunft. Bei Infrastrukturbetreibern und Kommunen mit noch stark manuell ausgeprägten Prozessen sowie einer dünnen Personaldecke sind die Abläufe manchmal komplizierter und entsprechend zeitaufwändiger.

Im Servicebereich erhielt die unternehmensinterne Telefon Hotline, über die viele Nutzer Hilfestellungen zur richtigen Bedienung der Software bei der Erstellung der Leitungsanfrage suchen, besonders hohe Zustimmungswerte. „Unsere Support Angebote, angefangen von der Hotline über den Mail Support bis hin zu weiterführenden Informationen/FAQs im Portal und auf unserer Webseite werden von uns kontinuierlich überprüft und verbessert. Die ersten Optimierungen auf Basis der aktuellen Befragung werden zurzeit bereits von den Experten unserer internen Taskforce umgesetzt. Wir werden auch in Zukunft viel Wert auf eine hohe Nutzerfreundlichkeit und einfache Bedienbarkeit aller infrest Anwendungen legen,“ verspricht infrest Geschäftsführer Jürgen Besler abschließend.