Neuigkeiten

25.04.2023 NetCologne medienbruchfrei angebunden

Mit 29.000 Kilometern verlegten Kabeln gehört die NetCologne zu Deutschlands Vorreitern im Glasfaserausbau und schnellem Internet. Über eine halbe Million Privat- und Geschäftskunden haben die NetCologne zum größten regionalen Telekommunikationsanbieter im Großraum Köln/Bonn/Aachen gemacht.

Für Anfragen, die das Unternehmen über das infrest Leitungsauskunftsportal erreichen, wurde jetzt eine Schnittstelle in das von der NetCologne genutzte Planauskunftssytem Lovion Maps in Betrieb genommen. Über das infrest Leitungsauskunftsportal eingehende Leitungsanfragen, die das hinterlegte Netzgebiet der NetCologne betreffen, werden zukünftig über die Schnittstelle automatisch an die Planauskunftslösung übermittelt. Die medienbruchfreie Weitergabe verkürzt die Bearbeitungszeiten und sorgt für effiziente Prozesse, von denen sowohl die anfragenden Unternehmen als auch die Sachbearbeiter des Breitbandanbieters profitieren.

Von den über 40 hinterlegten Infrastrukturbetreibern im Kölner Stadtgebiet können neben der NetCologne bereits drei Weitere (RheinEnergie, euNetworks, Primagas) durch Schnittstellen medienbruchfrei erreicht werden.

03.04.2023 Vollautomatische Leitungsauskunft bei den Stadtwerken Waldkirchen

Die Stadtwerke Waldkirchen nutzen die Möglichkeit, Bau- und Planungsunternehmen sowie privaten Nutzern durch die Anbindung an das infrest Leitungsauskunftsportal einen kostenfreien Eingangskanal für Leitungsanfragen zur Verfügung zu stellen. Ein großer Vorteil für die Stadtwerke: Durch die direkte Anbindung an das unternehmenseigene Geoinformationssystem (GIS) können die über das infrest Portal eingehenden Leitungsanfragen zukünftige vollautomatisch abgewickelt werden. Eine deutliche Zeit- und Kostenersparnis, da die hauseigenen Mitarbeiter von dieser Aufgabe entlastet werden.

Die Stadtwerke Waldkirchen stellen die Stromversorgung sowie die Wasserver- und -entsorgung der mit ca. 11.000 Bewohnern einwohnerstärksten Stadt im niederbayerischen Landkreis Freyung-Grafenau sicher. Zusätzlich betreiben sie den Karoli Badepark sowie die Karoli Eishalle. Zum Schutz ihrer unterirdischen Versorgungsleitungen werden die Leitungsanfragen für das Versorgungsgebiet der Stadtwerke zukünftig vollautomatisch und für die Nutzer kostenfrei über das infrest Leitungsauskunftsportal abgewickelt. Die über das infrest Portal eingehenden Anfragen werden dabei über eine standardisierte WMS (WebMapService) Schnittstelle direkt in das Geoinformationssystem (GIS) der Stadtwerke weitergeleitet. Die dort automatisch erzeugten Auskunftspläne werden dem Antragsteller dann zusammen mit einem hinterlegten Antwortschreiben im infrest Leitungsauskunfts­portal zum Download bereitgestellt.

„Durch eine direkte Systemkopplung via WMS können gerade kleinere Stadtwerke, die ihren Anlagenbestand in webbasierten GIS-Lösungen verwalten und keine eigenen Planauskunftssysteme im Einsatz haben, einfach und schnell eine vollautomatische Planauskunft aufbauen,“ erläutert infrest Geschäftsführer Jürgen Besler.

22.03.2023 Koordinierter Tiefbau in Berlin

Die Vattenfall Eurofiber GmbH errichtet in Berlin bis Ende 2026 ein hochleistungsfähiges Glasfasernetz, über das mehr als 500.000 Haushalte und Unternehmen mit Internet- und Telekommunikationsdiensten versorgt werden sollen. Um die mit dem Netzaufbau verbundenen Tiefbauarbeiten effizienter planen zu können, erhält das Unternehmen künftig ein Leserecht im infrest Baustellenatlas.

In dem im Jahr 2019 mit dem Green Buddy Award ausgezeichneten infrest Baustellenatlas hinterlegen die großen Berliner Infrastrukturbetreiber (Strom, Gas, Wärme, Wasser, ÖPNV, TK etc.) ihre anstehenden Baumaßnahmen bereits im Planungsstadium, um sie abzustimmen und idealerweise gemeinsam durchzuführen. Durch eine frühzeitige Baustellenkoordination zwischen den Netzbetreibern und der öffentlichen Verwaltung können die Gesamtbauzeiten und -kosten deutlich reduziert werden. Die frühzeitige Abstimmung erleichtert zudem die Verkehrslenkung und sorgt durch weniger Staus und Umleitungen für eine Reduzierung der CO2-Emissionen in der Hauptstadt.

15.03.2023 Direkte Schnittstelle zur GlobalConnect GmbH

Mit der GlobalConnect wurde ein weiterer führender Anbieter von digitaler Infrastruktur und Datenkommunikation direkt an das infrest Leitungsauskunftsportal angeschlossen. Das in Hamburg ansässige Unternehmen betreibt ein eigenes Leitungsnetz, das sich über die Bundesländer Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Berlin erstreckt.

Anfragen zu den Leitungsverläufen an die GlobalConnect werden seit März 2023 über eine Schnittstelle direkt an das vom Unternehmen genutzte Planauskunftssystem des Anbieters cosymap weitergeleitet. Die medienbruchfreie Weiterleitung vereinfacht den Workflow und ermöglicht der GlobalConnect eine schnelle und effiziente Bearbeitung der über das infrest Leitungsauskunftsportal gestellten Leitungsanfragen und damit das schnelle Planen und Bauen.

07.03.2023 Grünes Licht für die GB infraSignal GmbH

Das Land Berlin hat einen wichtigen Teil seines Verkehrsmanagements rekommunalisiert. Die Planung, Bau, Modernisierung, Betrieb und Wartung der über 2.100 Ampelanlagen im Stadtgebiet werden seit Januar 2023 von der neu gegründeten Grün-Berlin-Tochter GB infraSignal GmbH übernommen. Für die Transformation Berlins zu einer Stadt der Verkehrswende mit dem Vorrang des Umweltverbunds aus Fuß-, Rad- und öffentlichem Nahverkehr ist der effiziente Aus- und Umbau der Lichtsignalanlagen essenziell. Dadurch sind die Anforderungen an das Management der Lichtsignalanlagen-Infrastruktur in den vergangenen Jahren gestiegen.

Um Anfragen zu Leitungsverläufen der von ihr betriebenen Lichtsignalanlagen effizient zu bearbeiten, nutzt die GB infraSignal GmbH seit Jahresbeginn die infrest Auskunftsdatenbank. Digital über das infrest Leitungsauskunftsportal eingehende Anfragen lassen sich dank standardisierter Prozesse und vorkonfigurierter Antwortschreiben schnell und medienbruchfrei bearbeiten. Alle zuständigen internen Bereiche und Mitarbeiter werden workflowbasiert am Auskunftsprozess beteiligt. Vom Einsatz der infrest Auskunftsdatenbank profitieren Planungs- und Bauunternehmen durch kurze Bearbeitungszeiten ihrer Leitungsanfragen. Gleichzeitig sichert die GB infraSignal GmbH die von ihr betriebenen Lichtsignalanlagen durch die standardisierten digitalen Prozesse optimal gegen Beschädigungen bei geplanten Tiefbaumaßnahmen ab.

28.02.2023 Kostenfreie Leitungsauskünfte bei der Alliander Stadtlicht

Beleuchtungsanlagen sind ein zentraler Bestandteil des Nervensystems der Mobilität und sorgen in den Städten für eine gute Sichtbarkeit und einen reibungslosen Verkehrsfluss. Die Alliander Stadtlicht GmbH ist in Cottbus für den Betrieb, die Wartung und die Instandhaltung der Beleuchtungsanlagen zuständig.

Anfragenden Planungs- und Bauunternehmen sowie privaten Bauherren bietet das Unternehmen seit 1. Januar 2023 über das infrest Leitungsauskunftsportal eine kostenfreie Möglichkeit, sich bei der Planung / vor Baubeginn sicher und schnell über die Leitungsverläufe der Anlagen im Cottbuser Stadtgebiet zu informieren. Die Anfragen zu den Leitungsverläufen werden von der Alliander mit Hilfe der infrest Auskunftsdatenbank (ADB) in standardisierten Prozessen schnell bearbeitet.

15.02.2023 Bau- und Versorgungswirtschaft vertraut auf infrest Leitungsauskunftsportal

Im vergangenen Jahr hat die infrest - Infrastruktur eStrasse GmbH ihren Wachstumskurs fortgesetzt. Das deutschlandweit nutzbare infrest Leitungsauskunftsportal, über das Planungs- und Bauunternehmen gebündelt und spartenübergreifend Plan- und Leitungsauskünfte bei Netz- und Infrastrukturbetreibern einholen können, verzeichnete im Jahr 2022 einen 11-prozentigen Anfragenzuwachs. Auch die Dienstleistungsangebote zum Einholen von Leitungsauskünften sowie der Aufbau von vollautomatischen Planauskunftslösungen für Netzbetreiber mit Anbindung an das Portal werden verstärkt nachgefragt.

 

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr deutschlandweit mehr als 745.000 Leitungsanfragen und Meldungen über das infrest Leitungsauskunftsportal verschickt. In Berlin wurden zusätzlich rund 9.000 Anträge zur Verkehrsrechtlichen Anordnung (VRAO), auf Zustimmung nach dem Telekommunikationsgesetz oder auf Sondernutzung nach § 12 Berliner Straßengesetz an die Berliner Verwaltung gestellt. Auch der Komplettservice, bei dem infrest Experten den kompletten Anfrageprozess für die Unternehmen übernehmen, trifft auf positive Resonanz und wird im laufenden Jahr weiter ausgebaut.

Um eine möglichst hohe Datenqualität in Bezug auf die hinterlegten Infrastrukturbetreiber sicherzustellen, werden von einem internen Rechercheteam die hinterlegten Netz- und Infrastrukturbetreiber kontinuierlich aktualisiert. Zurzeit wird bereits zum zweiten Mal ein umfassender deutschlandweiter Abgleich der Listen der Träger öffentlicher Belange durchgeführt. Im Zuge dessen werden bei allen Städten und Kommunen im gesamten Bundesgebiet die aktuellen Listen angefordert und mit dem hinterlegten Datenbestand abgeglichen. Die Zahl der im infrest Leitungsauskunftsportal hinterlegten Infrastrukturbetreiber (ISB) hat sich nicht zuletzt durch den Ausbau im Bereich der erneuerbaren Energie und dem forcierten Breitbandausbau inzwischen auf rund 14.400 erhöht.

Um die Zusammenarbeit mit den ISB zu erleichtern, hat die infrest im letzten Jahr eine Vielzahl von Schnittstellen zu Planauskunftslösungen von Netzbetreibern in Betrieb genommen, die diesen eine schnelle und medienbruchfreie Bearbeitung der eingehenden Anfragen ermöglicht. Für mehrere Netzbetreiber in den Bereichen Versorgungswirtschaft und Breitband, die keine eigene Planauskunftslösungen im Einsatz haben, wurden über das infrest Leitungsauskunftsportal sogar vollautomatische Planauskunftslösungen aufgebaut.

24.01.2023 Neue Hintergrundkarte im infrest Leitungsauskunftsportal

Im Rahmen einer technischen Konsolidierung wurde die Hintergrundkarte im infrest Leitungsauskunftsportal erneuert. Die neu eingebundene Karte hebt sich farblich besser ab und ist dadurch übersichtlicher. Einzelne Attribute wie Tram- und Bushaltestellen sowie Straßenbäume und Schienenverläufe wurden ergänzt bzw. sind besser erkennbar. Ein weiterer großer Vorteil der auf Basis von Open Street Map ausgeprägten Karte: Das zugrunde liegende Kartenmaterial wird kontinuierlich aktualisiert und bietet so jederzeit ein hohes Maß an Vollständigkeit.

Das neue Kartenmaterial kommt bereits bei der infrest Auskunftsdatenbank zum Einsatz und wird demnächst auch in den infrest Baustellenatlas eingebunden.

16.01.2023 Verzahnte Koordination von Tiefbau- und Verkehrsplanung

In mehreren Bundesländern koordinieren Infrastrukturbetreiber, Städte und Kommunen ihre Tiefbaumaßnahmen während der Planung und vor Beginn der Bauarbeiten mit dem infrest Baustellenatlas. Oft gehen dabei geplante Tiefbauarbeiten mit Verkehrseinschränkungen einher. Um mehr Transparenz zu schaffen und die Planungen neuer Baumaßnahmen zu erleichtern, hat die infrest ihre webbasierte Lösung jetzt in Richtung Verkehrsplanung erweitert. Die Infrastrukturbetreiber bzw. die von ihnen beauftragten Verkehrsplaner können die für die Baumaßnahmen notwendigen Verkehrsänderungen jetzt in einem speziellen Umleitungskataster hinterlegen. Darüber hinaus wird von den städtischen Verkehrsunternehmen im Rahmen von Bautätigkeiten an den Gleisnetzen oft ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Um zu vermeiden, dass die Planung neuer Baumaßnahmen den fahrplanmäßigen Verkehrsfluss der temporären Verkehrsverbindungen behindern, können die Verkehrsbetriebe diese jetzt auch im infrest Baustellenatlas hinterlegen.

 

Die Erweiterungen im infrest Baustellenatlas ermöglichen es den beteiligten (Verkehrs-) Planern, vielfältige Informationen zu den eingerichteten Umfahrungen zu hinterlegen. So lassen sich im Umleitungskataster zur besseren Planung unter anderem Informationen zur Staugefährdung, Anzahl der betroffenen Fahrspuren sowie der Art der betroffenen Verkehrsteilnehmer (ÖPNV, Fahrradfahrer, Fußgänger etc.) angeben. Werden neue Tiefbaumaßnahmen auf der Umleitungsstrecke geplant und im System hinterlegt, informiert das System die verantwortlichen Planer und Verkehrsunternehmen automatisch. Sie können dann gemeinsam Lösungen erarbeiten, um zusätzliche Verkehrsbehinderung zu vermeiden. Über eine Schnittstelle können Informationen aus dem Baustellenatlas bereits in den nationalen MobilitätsDatenMarktplatz (MDM) übertragen werden.

„Mit den jetzt realisierten Erweiterungen zum Umleitungskataster und Schienenersatzverkehr haben wir im infrest Baustellenatlas einen weiteren wichtigen Meilenstein erreicht, der für alle Beteiligte mehr Transparenz schafft und eine engere Verzahnung der Tiefbau- und Verkehrsplanung ermöglicht,“ so infrest Geschäftsführer Jürgen Besler. Der infrest Baustellenatlas, der ursprünglich für die Planungs- und Baukoordination in Berlin entwickelt wurde, ist inzwischen auch in Köln, Düsseldorf, Brandenburg an der Havel, Gelsenkirchen sowie im vom Hochwasser betroffenen Landkreis Ahrweiler im Einsatz.

09.01.2023 DNS:NET mit kostenfreier, vollautomatischer Leitungsauskunft

Die DNS:NET gehört zu den großen IP-Carriern und ist einer der führenden alternativen Glasfaserversorger in Deutschland. Das BREKO Mitgliedsunternehmen versorgt unterversorgte Regionen in Deutschland und baut und betreibt echte Glasfasernetze auf FTTH Basis in Berlin, ganz Brandenburg (größter alternativer Breitbandversorger) und Sachsen-Anhalt sowie angrenzenden Regionen. Zum Schutz der Netze werden die Leitungsanfragen an die DNS:NET seit Dezember 2022 vollautomatisch und für die Nutzer kostenfrei über das infrest Leitungsauskunftsportal abgewickelt. Die über das infrest Portal gestellten Anfragen im Netzgebiet der DNS:NET werden über eine standardisierte WMS Schnittstelle automatisiert verarbeitet und beauskunftet.

Die neue, vollautomatische Leitungsauskunft entlastet so nicht nur die DNS:NET Teams, sondern führt gleichzeitig auch auf Seiten der Anfragenden zu einer Zeit- und Kostenersparnis.

13.12.2022 Automatische Leitungsauskünfte bei der Open Infra

Der von der Politik forcierte Ausbau der Glasfasernetze in Deutschland bietet neuen Anbietern gute Marktchancen. Die schwedische Open Infra gehört mit rund 4 Mio. Metern ausgehobenen Kabelschächten zu den Unternehmen, die in Nordeuropa die meisten Glasfaserleitungen verlegen und ist mit der Open Infra GmbH jetzt auch in Deutschland, den USA, Großbritannien und Norwegen aktiv. Um auf dem hart umkämpften deutschen Markt erfolgreich zu agieren, setzt das Unternehmen von Anfang an auf schnelle und effiziente Geschäftsprozesse.

Um ihre Investitionen in leistungsfähige Glasfasernetze bestmöglich vor Beschädigungen zu schützen, werden Leitungsanfragen an die Open Infra seit Dezember 2022 vollautomatisch und für die Nutzer kostenfrei über das infrest Leitungsauskunftsportal abgewickelt. Die über das infrest Portal gestellten Anfragen werden über eine standardisierte Schnittstelle automatisiert verarbeitet und beauskunftet. Dank der neuen vollautomatischen Leitungsauskunft werden die Mitarbeiter der Open Infra von dieser Aufgabe komplett entlastet und können sich auf ihre Kernaufgaben fokussieren. Aber auch die Anfragenden profitieren von der direkten Bearbeitung ihrer Leitungsanfragen.

11.10.2022 infrest unterstützt Wiederaufbau im Landkreis Ahrweiler

Effiziente Planung und Baukoordination beim Wiederaufbau im Landkreis Ahrweiler

Im Zuge des Wiederaufbaus der von der Hochwasserkatastrophe betroffenen Kommunen und Gemeinden stellt der Landkreis Ahrweiler den Tiefbau-Unternehmen, Infrastrukturbetreibern und Kommunen im Einzugsgebiet kostenfrei zwei infrest Portallösungen zur Verfügung. Das infrest Leitungsauskunftsportal erleichtert das Einholen von Leitungsauskünften und Genehmigungen und beschleunigt die Planungsprozesse. Der infrest Baustellenatlas ermöglicht den öffentlichen Bauverwaltungen, den Infrastrukturbetreibern sowie den an den Baumaßnahmen beteiligten Unternehmen eine bessere Koordinierung vor Beginn der Bautätigkeiten. Finanziert wird das Projekt mit Mitteln des Landes Rheinland-Pfalz zur Förderung aus dem Wiederaufbaufond. „Wir freuen uns, dass wir mit unseren Lösungen einen Beitrag zum schnellen Wiederaufbau der von der Hochwasserkatastrophe betroffenen Städte und Gemeinden und Infrastruktur leisten können,“ so infrest Geschäftsführer Jürgen Besler.

Das infrest Leitungsauskunftsportal ermöglicht den Bauausführenden und Planern sowie Netzbetreibern und der öffentlichen Verwaltung im Wiederaufbaugebiet unkompliziert in fünf Schritten Leitungsanfragen und Genehmigungsanträge zu stellen. Durch die gebündelte Beteiligung der TöB statt der bisher üblichen Einzelanschreiben sparen die Unternehmen erheblich Zeit und Kosten. Die revisionssichere Speicherung aller Vorgänge und Unterlagen im Portal reduziert zudem den administrativen Aufwand und erhöht die Rechtssicherheit. Die Nutzung des infrest Leitungsauskunftsportals ist für die im Landkreis Ahrweiler aktiven Unternehmen kostenfrei.

 

Unternehmensübergreifende Koordination der Planungs- und Baumaßnahmen

Bereits weit über 2.500 Maßnahmen wurden durch den Kreis, die Städte und Gemeinden sowie die öffentlichen Ver- und Entsorger im Zuge des Wiederaufbaus im Ahrtal gegenüber dem Land Rheinland-Pfalz angemeldet. Der infrest Baustellenatlas liefert den Infrastrukturbetreibern, der öffentlichen Bauverwaltung sowie deren Auftragnehmern im Landkreis Ahrweiler einen georeferenzierten Überblick zu allen geplanten und im System hinterlegten Wiederaufbaumaßnahmen. Als zentrale IT-Plattform können die Unternehmen ihre Baumaßnahmen so bereits während der Planung unternehmensübergreifend koordinieren. Netzbetreiber, Kommunen, ÖPNV und weitere Beteiligte können ihre geplanten Bauaktivitäten im System hinterlegen, sich so bereits während der Planungsphase eng miteinander verzahnen und Synergien nutzen. Im Landkreis Ahrweiler tätige Unternehmen und Kommunen können sich kostenfrei bei der infrest registrieren lassen. Nach der Registrierung werden sie für das Online Portal freigeschaltet und können eigene Bauvorhaben ergänzen bzw. direkten Kontakt zu den Verantwortlichen von bereits hinterlegten Bauvorhaben aufnehmen.

Die Nutzung der beiden Anwendungen ist auf den flutbedingten Aufbau beschränkt und ausschließlich für öffentliche Maßnahmen möglich. Der Kreis Ahrweiler hat den Baustellenatlas und das Leitungsauskunftsportal im Maßnahmenplan angemeldet und bereits einen Bewilligungsbescheid seitens des Landes zur Förderung aus dem Wiederaufbaufonds erhalten.

Weitere Informationen finden die Kommunen und Unternehmen aus dem Landkreis Ahrweiler hier.